Deutschland bleibt weltoffen. Initiative gegen rechts.

Nach der Bundestagswahl

Entschiedener und mutiger WIDERSTAND gegen den Rechtspopulismus und rechte Politik.

Wir werden die Netzwerke von konservativen Katholiken und rechtspopulistischen Politikern, die sich in Serie als überzeugte Antidemokraten outen, jetzt wirklich „hochgehen lassen“!

Die AfD wird deutlich als drittstärkste Kraft in den Bundestag einziehen, gerade w e i l sie vielen von Angst und Sorgen getriebenen Wählern Auswege nur in rechtsradikalen „Lösungen“ versprochen hat. Diese Partei nimmt Anleihen an völkischer Ideologie, bedient platten Rassismus und versteht sich als Vorkämpfer gegen „den Islam“; in Netzwerken mit konservativen Katholiken will sie eine nationalistische Identität und ein an vor-demokratischen Verhältnissen ausgerichtetes Familien-Ideal wiederbeleben. Wir sehen hier auch kontinuierliche Einflüsse aus dem Opus Dei, die sich offensichtlich in Lateinamerika seit den Militärdiktaturen in Chile und Argentinien erhalten haben, in Europa v.a. in Spanien seit der Franco-Diktatur.

In den deutschen Netzwerken sind nicht zufällig Personen aus dem früheren Hochadel besonders aktiv; sie sehnen sich nach früheren autokrativen Herrschaftsstrukturen, die „christliche Familie“ ist für diese Kräfte ein Synonym für gelebten Untertanengeist und Unterwerfung unter das Völkische. Immer haben deutsche Kaiser „von Gottes Gnaden“ eine ständische Gesellschaft nach eigener Willkür geführt – Unterwerfung unter eine nicht demokratisch legitimierte Obrigkeit wäre das wesentliche Ziel der Werteerziehung in der „christlichen Familie“ konservativer Katholiken. Ihre politische Heimat ist daher der Rechtspolulismus bis hin zum Rechtsradikalismus.

Noch in der Wahlnacht zeigt sich, dass kaum jemand in Deutschland die Zielsetzungen der Vernetzung verstanden hat. Dabei ist die direkte Wirkung heute schon präsent: In Bayern verlor die CSU jeglichen Anspruch auf eine absolute Mehrheit und hat unmittelbare Konsequenzen angekündigt, gemeint ist natürlich eine noch unmissverständlichere mediale Positionierung in Konkurrenz zur rechtsradikalen AfD. Aus der CSU wird erheblicher Stör-Einfluss auf eine künftige Bundesregierung versucht werden, gegen „Liberalismus“ und ein an Menschenrechten orientiertes Verständnis von „Freiheit“ (falls es zur sog. Jamaika-Koalition in Berlin kommen sollte). – So treibt die AfD mit Erfolg die CSU nach rechts, diese wiederum die „Mitte der Gesellschaft“ nach rechts … und Stück für Stück werden demokratische Freiheitsrechte beschnitten. Auftrieb für die Rechtspopulisten, die am Wahlabend schon verkündeten, 2021 wollten sie an die Macht gelangen.

Noch einmal: Nicht ohne politisches Kalkül zersetzen rechtskonservative Katholiken gemeinsam mit Rechtspopulisten gerade „christlich-soziale“ bzw. „christ-demokratische“ Mehrheiten in katholisch geprägten Regionen in Deutschland. Von dort sollen die demokratischen Mehrheiten ganz Deutschlands buchstäblich aufgerollt werden.

Wir haben genug von Mutlosigkeit und Opportunismus im „bürgerlichen Lager“, nein, wir wollen m e h r Freiheit für alle Menschen und wir werden – ganz im aufgeklärten Sinne – die oft verdeckt operierenden Netzwerke von „Systemgegnern“ aus konservativen und rechtspopulistischen Kreisen hochgehen lassen.

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