Welcher Teufel reitet die katholischen Rechten in der (Wiener) Politik?

Dass all dieses, was nun lauter wird, als man je gedacht hätte: die Erfindung einer Zwangssexualisierung durch einen linken Bildungsplan in Politik und Geschellschaft, die Erfindung einer Ideologie des „Genderimus“ nach Judith Butler, die Erfindung einer Islamisierung des Abendlandes, die Erfindung der staatlich legitimierten Kinderschändung durch Homosexuelle, die Erfindung der Ehe für „alle“ als Privilegierung von Kannibalen und Sodomisten – dass all diese Erfindungen nun Tenor der Koalitionspolitik in einer Stadt wie Wien werden sollen, übertrifft jeden Alptraum nach 1933.

Dass all dieses wohl kaum etwas mit Gott zu tun haben kann, das wird mittlerweile jedem Interessierten klar sein. Und doch bleibt der fade Beigeschmack finsterer Epochen, in denen die Katholische Kirche immer wieder gerne auf der Seite der „Macher“ stand. Ein Machertum sehr weltlicher Art schlechterdings, Chauvinismus pur, erotisch und national. Da spricht man gerne von der Heiligen Familie, dort wo die Kuglers, Kelles, Kubys und Bonellis die Fäden in der Hand halten, da rühmt man gerne den Fleiß der marianischen Heldenmütter, die als Diskriminierungsopfer linker Reaktionäre, auch Alt-Hippies genannt (Hippies, das sind in ihren juristisch, theologisch, geschichtlich, soziologisch, kommunikationswissenschaftlich und psychiatrisch geschulten Augen Menschen, die sich zuerst als Individuum begreifen und verabscheuungswürdiger Weise erst an zweiter Stelle, wenn überhaupt, wahrscheinlich nicht einmal das, als Wesen, die sich in einer Gemeinschaft entfalten), spricht man gerne von (katholischen) Eheleuten also: die als Opfer-Bürger zweiter Klasse kaum noch überleben können, da sie unter der gegenwärtigen Christenverfolgung, vor allem in Europa, als finanziell benachteiligte Minderheit ein mittelloses Dasein am Rande der Gesellschaft fristen müssen und politisch als Unberührbare gelten. Da stellt man gerne die Diagnose und wettert gerne gegen den Narzissmus, der an der Tagesordnung sei, um dann ganz schnell die Kurve zu kriegen, dass jeden seelisch gesunden Menschen eigentlich nur eine Option vor diesem individualistischen Untergang retten kann, sofern er also zumindest an-therapiert ist –  von dem einzig wahren Sigmund, und das ist Raphael, gerne auch über Fernheilung (den RPP- und Pöllau-Übertragungen bei RM, kathnet, bzw. kathtube, und Kirche in Not sei Dank!) – denn das ist natürlich die Grundvoraussetzung (so viele kaputte Seelen, aufgewachsen im linken Scheidungs- und Homo-Milieu nach 68), dass also jedes von diesen barmherzig aufs psychische Gleis gebrachte Persönchen nur eines retten kann: ihr Gebet, das Gebet der Recht(s)gläubigen anzunehmen, es umfassend aufzunehmen und in sich wirken zu lassen, ein Gebet, das deutschsprachig über Landesgrenzen erhaben und geistlich erleuchtet, den Missgeschicken der ganzen Welt nach Simone de Beauvoir, nach Blues und Rock’n’Roll, nach 68, nach Blondie und nach Benedettos Rücktritt trotzt: spirituell und tatkräftig – in Politik, Medizin, Medien, Bildung und Gesellschaft!

Der Teufel reitet unter vielen Namen. Donald. Basti. Steve. Alex. Viktor. Raymond. Und wenn er kommt – dann AAAAhhhhhhhhh!

Holy! Holy! Holy!

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