Sebastian Kurz und der Wahlkampf mit der katholischen Sektenfraktion

Gudrun Kuglers Ehemann unterhält zusammen mit seiner Frau, der Wiener Landtagsabgeordneten, seit Jahren eine PR Agentur, die sich auf recht(skatholisch)en Wahlkampf spezialisiert hat (wir berichteten, siehe u.a. Glossarium). Der ehemalige Pressesprecher des Opus Dei gibt sich als Historiker mit dem Schwerpunkt Widerstand im Dritten Reich aus, genauso wie seine Frau, die als Juristin Sophie Scholl öffentlich als ihr Vorbild bezeichnet. Der große Betrug der Nationalratswahl in Österreich besteht darin, dass diese Rechten sich als die besseren „Gutmenschen“ ausgeben als die von ihnen verhassten Linken, die sie als Totalitäre des 20. und 21. Jahrhunderts verunglimpfen, welche die faschistische Diktatur nicht nur anstreben, sondern sie angeblich bereits installiert hätten – fußend auf den pseudo-wissenschaftlichen und volksverhetzenden Entgleisungen der deutschen Rechtspopulistin Gabriele Kuby und ihres Abklatsches, der deutschen Publizistin Birgit Kelle, beides Konvertitinnen zum katholischen Glauben aus rechts-„konservativer“ Überzeugung und extreme Anti-Feministinnen mit homophobem Ansatz. So erreichen sie eine Wählerschaft, die idealistisch gesinnt ist auf der einen Seite und auf der anderen Seite zu labil und zu ängstlich, d. i. religiös neurotisiert ist, um sich real überhaupt mit den Themen der Tagespolitik auch nur im Ansatz auseinanderzusetzen, religiös-paranoide Wähler, katholische Sekten-Opfer, die wählen, was man ihnen auf Radio Maria Austria durch die Blume empfiehlt. Es werden dann ganz bewusst Wahlkampfstrategien und Beeinflussung eingesetzt über diese Medien, wie z.B. auch kathnet und kathtube und das Forum des Kuglerischen Heiratsportals Kathtreff sowie über Veranstaltungen in Pöllau (Jugendfestival) oder Kirche in Not-Kongresse – um einen Mann wie Sebastian Kurz zu etablieren, einen Duzfreund der oben genannten Macher.

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