Wie Kuglers und Hartl ein Politisches „Christentum“ anstelle des Evangeliums etablieren wollen und von ganz „oben“ (Kurz) absegnen lassen!

Wiederholt haben wir hier über die seit Jahren vom Wiener Ehepaar Kugler, von Birgit Kelle, Gabriele Kuby, Johannes Hartl u.a. inszenierte Kampagne gegen angebliche “Christenverfolgungen“ in Europa berichtet.

Zuletzt in unseren Beiträgen:

https://confessiones.online/2017/12/12/wie-die-wiener-nationalraetin-gudrun-kugler-und-ihr-ehemann-martin-kugler-ihre-homophobe-und-islamophobe-hetze-politisch-immer-perverser-hochschrauben/

https://confessiones.online/2017/11/19/facebook-sperre-fuer-gudrun-kuglers-wahlkampf-propagandistin-birgit-kelle-wegen-volksverhetzung/

Die intendierte Wirkung dieser seit Jahren stereotyp inszenierten Kampagne erschließt sich erst vollständig, wenn die parallel vom persönlich befreundeten und vernetzten Personenkreis (z.B. Gabriele Kuby, Birgit Kelle usw.) aufgezogenen volksverhetzenden Ausfälle gegen Muslime und Homosexuelle (im Besonderen gegen die jüdische Philosophin Judith Butler) einbezogen werden. Gudrun Kuglers Wahlkampfhelferin Birgit Kelle ist öffentlich stolz darauf, eine „islamfeindliche Hetzerin“ zu sein!

Wir berichteten:

https://confessiones.online/2017/11/19/facebook-sperre-fuer-gudrun-kuglers-wahlkampf-propagandistin-birgit-kelle-wegen-volksverhetzung/

Als weitere überzeugte homo- und islamophobe, d.h. vorgeblich „christliche Kulturkämpferin“, hat sich spätestens im März 2017 Gabriele Kuby auf einer Trump huldigenden Tagung amerikanischer Fundamentalisten „Bringing America Back to life“ geoutet:

https://www.youtube.com/watch?v=lLDGjdGHu60

Hier dieser Videoclip zur Direktansicht:

Wir kommentierten diesen Auftritt bereits:

https://confessiones.online/2017/09/09/gabriele-kuby-handlangerin-trumps-in-europa/

In den USA konnte es Gabriele Kuby nicht unterlassen, in grausamer Nonchalance genüsslich das Holocaust-Gedenken in Deutschland lächerlich zu machen und unverblümt judenfeindliche Anspielungen in ihren Vortrag einzubeziehen.

Martin Kugler, ehemaliger Pressesprecher des Opus Dei in Österreich, hat erst vor wenigen Tagen in seinem Facebook-Account zu einem „Fackelzug zum Tag der Menschenrechte“ in Wien aufgerufen, über dessen Ablauf anschließend diese Meldung verbreitet wurde:

Hunderte Teilnehmer haben beim Fackelzug am gestrigen Dienstagabend in Wien auf die globale Christenverfolgung aufmerksam gemacht und Europas Entscheidungsträger aufgefordert, sich für Religionsfreiheit und gegen Verfolgung einzusetzen.

„Heute werden Christen weltweit verfolgt wie nie zuvor. Und das Tragische ist, der Westen sieht untätig zu“, so Pater Karl Wallner, Direktor von Missio. „Wir setzen ein Zeichen, dass wir unsere verfolgten Brüder und Schwestern nicht vergessen“, so der Wiener Weihbischof Franz Scharl laut „Kathpress“ bei der Veranstaltung.

Die Nationalratsabgeordnete Gudrun Kugler verknüpfte die mangelnde Reaktion Europas auf die Christenverfolgung mit der Abneigung europäischer Eliten gegenüber christlichen Positionen in der Öffentlichkeit. Ein Beispiel dafür seien die Hasspostings, denen Kardinal Christoph Schönborn ausgesetzt war, als er sich kritisch zum VfGH-Erkenntnis zur Ehe zu Wort meldete, so Kugler.

Das „Dokumentationsarchiv der Intoleranz gegen Christen in Europa“ habe eine Liste von 42 Gesetzen in 15 europäischen Ländern veröffentlicht, die die Ausübung von Religionsfreiheit, Gewissensfreiheit oder Elternrechten für Christen einschränken, erinnerte die katholische Abgeordnete.

In einem verlesenen Grußwort versprach Sebastian Kurz, der amtierende österreichische Außenminister und designierte Regierungschef, er werde sich auf nationaler wie europäischer Ebene für weltweite Religionsfreiheit einsetzen. […]

Helmut Kukacka, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände (AKV), zeigte sich am Rande des Fackelzuges im „Kathpress“-Interview erfreut über die Ankündigungen des Außenministers. Den Worten müssten nun freilich Taten folgen, so Kukacka in Richtung der kommenden Regierung.

https://de.catholicnewsagency.com/story/sebastian-kurz-verspricht-mehr-einsatz-fur-verfolgte-christen-2654

Das „Dokumentationsarchiv der Intoleranz gegen Christen in Europa“ ist eine seit Jahren vom Ehepaar Kugler selbst betriebene „Quelle“ zur Unterstreichung des vorgeblich „objektiven“ Charakters ihrer Darstellungen. Gudrun Kugler fungiert persönlich als Direktorin dieses Archivs (Quelle vom 05.05.2015):

http://www.christenverfolgung.org/150-uebergriffe-gegen-christen-europa.html

Martin Kugler hielt im Jahre 2016 einen Vortrag über „Religionsfreiheit und Intoleranz“ vor dem Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) in Monaco und ließ anschließend einen „Gastkommentar“ im von vernetzten Freunden betriebenen kath.net unter dem vielsagenden Titel „Ausgrenzung und Diskriminierung von Christen in Europa“ veröffentlichen:

http://kath.net/news/57064

Seine Sätze lesen sich wie die Sprechblasen eines Avatars aus einer virtuellen Parallelwelt, mit der gesellschaftlichen Realität in Österreich und Deutschland können sie gar nichts zu tun haben. [Einzelfälle von sogar ausgeprägter Intoleranz gegenüber Christen in Europa gibt es sicherlich, so wie es umgekehrt eben tatsächlich zum massenhaft (!) verbreiteten rechtpopulistisch geschürten Kulturkampf gehört, pauschal gegen Muslime und Juden zu hetzen.]
Findet denn etwa in deutschsprachigen Schulen kein christlicher Religionsunterricht mehr statt? Vor allem: Wessen Religionsfreiheit soll denn tatsächlich vornehmlich (noch weiter) eingeschränkt und beschnitten werden in all den migrationsfeindlich beeinflussten Gesellschaften Europas? Können in diesen Jahren sich nicht einmal gottgläubige Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen der Welt im von Christentum und Aufklärung geprägten Europa noch im toleranten Austausch begegnen?

Martin Kuglers Antwort auf diese Fragen fiel sehr eindeutig und unmissverständlich aus:

Während der Umgang mit Christen in Europa natürlich nicht bis zum Level echter Verfolgung geht, erkennen wir erschreckende Trends von Marginalisierung und „politischer Verfolgung“: es gibt zunehmend Drohungen gegen Persönlichkeiten und Organisationen, die in der Öffentlichkeit für das umfassende Lebensrecht und die Menschenwürde eintreten. Gewalttätige Gegendemonstrationen bei Pro Life-Veranstaltungen sind in vielen Ländern „normal“ und werden medial kaum kritisiert. Besonders im Gesundheitswesen ist der Gewissensvorbehalt bei unethischen Handlungen ein großes Thema: Ärzte, Hebammen, Krankenschwestern und auch Apothekerinnen müssen wählen zwischen ihrer Karriere und ihren religiösen Überzeugungen. Zudem bedrohen „Anti-Fundamentalismus“- Gesetze Programme christlicher Schulen und die Meinungsfreiheit. Und fast überall gibt es Bereiche, wo Jesus Christus von Weihnachten „entfernt“ wird, wie z.B. in Kindertagesstätten in Kassel, wie dieser Tage bekannt wurde.

Gleichzeitig existiert seit einem Jahr eine neue Herausforderung für Europa, der Schutz für die am meisten bedrohten Asylsuchenden: die Christen, die vor Verfolgung und Genozid flüchten. Nachdem sie ihr Leben aufs Spiel setzten um nach Europa zu gelangen, schlägt ihnen hier oft erneut Gewalt, Bedrohung und Diskriminierung aufgrund ihres christlichen Glaubens entgegen. (Quelle: kath.net vom 13.10.2016, s.o.)

Gudrun Kugler hat auf einer „Konferenz zum Thema Christenverfolgung und Intoleranz“ am 26.11.2016 im erzbischöflichen Palais in Wien diese Sichtweise ebenso eindringlich wiederholt:

https://www.youtube.com/watch?v=mJRihM9OzDk

Wenn religiöse Sehnsüchte von Dr. Johannes Hartl (Gebetshaus Augsburg/MEHR Konferenz) politisch missbraucht werden, sieht das auf Twitter so aus:

2017_12_18_hartl

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