Rechtspopulistische Strategie der Spannung: Wie Herbert Kickl, Robert Lizar und Alexander Höferl (alle FPÖ) als „Verteidiger Europas“ mit extremen Neuen Rechten aus Deutschland netzwerkeln – verbandelt mit „info-direkt“ und „unzensuriert.at“. ⇒ Die absolut verräterische Klage Robert Lizars gegen „Confessiones“.

Vor dem Handelsgericht Wien hat der FPÖ-Medienpolitiker und vorgebliche Fotograf Robert Lizar über die Wiener Anwaltsvertretung „Gheneff – Rami – Sommer Rechtsanwälte OG“ eine „Urheber“-Klage einreichen lassen, da von ihm am 29.06.2016 auf dem Kongress „Verteidiger Europas“ in Linz erstellte „Lichtbildwerke“ seiner Auffassung nach „widerrechtlich“, d.h. „ohne vorherige Rücksprache mit dem Kläger, ohne dessen Einwilligung und ohne Nennung des Klägers als Urheber“, in zwei verschiedenen Artikeln [vom 15.12.2017 und vom 13.01.2018] als Screenshots aus dem Internetauftritt des Magazins „info-direkt“ von uns, in dieser Blog-Adresse „Confessiones“ verwendet worden seien.

Wegen von Robert Lizar als Kläger behaupteter „Gefahr eines künftigen Schadenseintritts (Wiederholungsgefahr) oder auch schon vorbeugend, also der Gefahr eines erstmaligen Schadenseintritts“ verlangt dieser FPÖ-Medienpolitiker und -Fotograf nicht nur nachträglich die Zahlung eines Honorars, sondern darüber hinaus einen „Anspruch auf Ersatz für materielle Schäden“. Und weil der „Beklagte schuldhaft gehandelt“ habe, wird sogleich eine Verdoppelung der Honorarforderungen eingefordert. Darüber hinaus sollen wir verpflichtet werden, einen Urteilsspruch „auf der Startseite der Website Confessiones für die Dauer von zwei Monaten im Bundesgebiet der Republik Österreich zu veröffentlichen, und zwar in jenem Bereich, der gleich auf der Seite ohne Scrollen sichtbar wird, die Überschrift ‚Im Namen der Republik‘ in Schriftgröße 12, die gesamte Urteilsverkündigung in einem schwarzen Rahmen.“

Solche Klagen scheinen führende rechtspopulistische FPÖ-Politiker seit Beteiligung an der Bundesregierung Österreichs häufiger anzustreben, ein „Muster“ der angestrebten Urteilsverkündung auf unserer Seite sähe dann vielleicht folgendermaßen aus:

http://schmutzigepolitik.at/index.php/fpoe/43-heinz-christian-strache

Bevor wir im Folgenden eingehender die skandalöse Vernetzung führender FPÖ-Politiker bis tief in rechtsextreme Strömungen Deutschlands und Österreichs hinein nachweisen werden – und eben besonders diese Vernetzung steht p o l i t i s c h im Fokus bei diesem Rechtsstreit – möchten wir vorab ausdrücklich erklären, dass wir als Autoren selbstverständlich immer das international wirksame Urheberrecht achten wollen und werden.

Unsere Online-Zeitschrift/ Blogadresse Confessiones verfolgt weder gewerbliche Zwecke noch werden Honorare an AutorInnen gezahlt – wir wollen als engagierte Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland „Menschenrechte verteidigen gegen Rechtspopulisten und Rechtskatholiken“ [siehe Kopf unserer Adresse]. Unser Selbstverständnis haben wir hier noch am 03.01.2018 unmissverständlich formuliert: „Wir suchen (auch) in den Ursprüngen des Glaubens und den Bekenntnissen zu einer auf einem Gott beruhenden Wertorientierung Sinn stiftende Maßstäbe, die den Menschen Frieden für alle versprechen können. Ein Bezug zur „Allheit“, eine Wertorientierung für alle, im christlichen und philosophisch begründeten „Abendland“ stets das Gute genannt, könnte hilfreich sein. Die Menschenrechte geben eine solche Wertorientierung, das christliche Gebot der Nächstenliebe – ohne Selbstaufgabe – bildet den Ursprung.“  Weitere „Bekenntnisse“ = Confessiones finden Sie hier im ausführlichen Wortlaut:

https://confessiones.online/2018/01/03/bekenntnisse-und-selbstverstaendnis-der-confessiones-redaktion-internationalismus-und-weltbuergertum-statt-identitaer-verklaerter-fremdenfeindlichkeit-dialog-zwischen-den-kulturen-statt-rassismu/

Deshalb haben wir uns nach Kenntnisnahme der Beklagung sofort entschlossen, künftig keine Screenshots aus für uns äußerst fragwürdigen und in der vernetzten Quellenlage vollkommen undurchsichtigen Internetseiten mehr zum Nachweis von Vernetzungen in den Rechtsextremismus hinein zu nutzen, obwohl gerade solche Belege erst die Sichtbarkeit der vernetzten Beschönigung rassistischer, fremdenfeindlicher und Demokratie verachtender Politik veranschaulichen können. Kommunikationsstrategie der Rechtspopulisten in Kooperation mit Rechtsextremen ist es ja gerade, besonders durch die „Macht der Bilder“ einerseits Ängste und Vorurteile zu schüren und so durch Konfliktverschärfung Gesellschaften zu spalten, andererseits durch dieselbe „Macht der Bilder“ politische Harmlosigkeit im vernetzten Auftreten in historisch ehrwürdiger Bausubstanz vorzutäuschen. Eben genau so w i r k e n Reden, zugehörige Bilder sowie Bildunterschriften einer gewollten I n s z e n i e r u n g der vereint auftretenden rechtspopulistischen und rechtsextremen „Verteidiger Europas“: In jeweils „ehrwürdiger“ Kulisse in Denkmälern „abendländischer Kultur“ traf sich diese „feine Gesellschaft“ am 29. Oktober 2016 in den Redoutensälen des Landes Oberösterreichs und vor weniger Tagen seitdem erstmals wieder am 03. März im Wasserschloss Aistersheim.

Diese Inszenierungen waren und sind wesentlich für die Strategie der vernetzten Machtergreifung, denn Rechtspopulisten und extreme Rechte allein bleiben mit ihren Zielsetzungen definitiv nicht mehrheitsfähig in Europa – trotz einer gewissen Rechtsentwicklung in vielen Gesellschaften dieses Kontinentes. Rechtspopulisten und extreme Rechte brauchen unbedingt die politische Allianz mit eigentlich Konservativen, welche wiederum in Bedrängung gebracht werden im eigenen politischen Lager von politischen Strömungen, denen möglicherweise die „moderne Demokratie“ im 21. Jahrhundert erneut schon zuwider ist, die sich autokratische Herrschaftsverhältnisse wünschen und sich doch schließlich in einer terroristisch organisierten Diktatur wiederfinden könnten angesichts ihrer katastrophalen politischen Naivität.

Wiederholt haben wir hier ausdrücklich aktuelle Aussagen des „Heiligen Vaters“ und Bischofs von Rom zitiert, der doch gerade für die konservativen Koalitionäre in der österreichischen Regierung eine maßgebliche katholisch begründete Autorität darstellen sollte:

»Franziskus warnt Europa – und sieht Parallelen zu Hitlers Aufstieg

So sieht der Papst mit Blick auf Europas populistische Bewegungen Parallelen zum Jahr 1933 in Deutschland. In Krisenzeiten suchten die Menschen „einen Heilsbringer, der uns unsere Identität wiedergibt“, sagte Franziskus. „Wir schützen uns mit Mauern und Stacheldraht vor den anderen Völkern, die uns unsere Identität nehmen könnten.“ Das sei sehr schlimm.

„Hitler hat die Macht nicht an sich gerissen. Er wurde gewählt.“

Sein warnendes Beispiel: Das Nazi-Regime im Deutschland der 1930er Jahre. In der Weltwirtschaftskrise sei Deutschland ruiniert gewesen und habe Hitler gewählt, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche. „Hitler hat die Macht nicht an sich gerissen. Er wurde von seinem Volk gewählt und hat sein Volk zerstört“, erinnerte er. Deutschland habe sich 1933 in einer Krise befunden und seine Identität gesucht, so der Papst.

Da kam dieser charismatische Anführer und versprach, ihnen eine Identität zu geben. Franziskus warnte die Menschen indirekt davor, denselben Fehler nochmal zu machen: „Darin liegt die Gefahr. Das Urteilsvermögen funktioniert in Krisenzeiten nicht.“ Daher sei Dialog in solchen Zeiten sehr wichtig, so der Appell des Papstes.« (Quelle: focus.de vom 23.01.2017, s.u., Hervorhebung durch uns)

http://www.focus.de/politik/videos/papst-franziskus-warnt-europa-und-sieht-parallelen-zu-hitlers-aufstieg_id_6534364.html

Dieser vom Papst in Erinnerung gebrachte „charismatische Führer“ namens Schicklgruber aus Österreich-Ungarn kam in Deutschland vor allem nur deshalb „legal“ an die Macht, weil ihn „patriotische“ deutschnationale Konservative – ausnahmslos absolut keine Freunde der Demokratie der Weimarer Republik – „einbinden“ wollten in eine von ihnen „kontrollierte“ Regierung. Dieser Versuch scheiterte bekannlich weitaus schneller als von Konservativen erwartet.

Und wie konnte sich dieser gerade an die Macht gekommene „charismatische Führer“ perfekt inszenieren besonders in historisch aufgeladener Kulisse noch am 21. März 1933 gegenüber diesen Nationalkonservativen am „Tag von Potsdam“ vor und „in der in der Potsdamer Garnisonkirche. Am 5. März 1933 war ein neuer Reichstag gewählt worden. Die Abgeordneten mit Ausnahme derjenigen von SPD und KPD trafen sich zu einem Festakt, an dem auch Reichspräsident Paul von Hindenburg teilnahm“. [Quelle z.B.: wikipedia.org, https://de.wikipedia.org/wiki/Tag_von_Potsdam ]

Wie die FPÖ-Kommunikationsstrategen eine freie und kritische Berichterstattung über ihre Vernetzungen bis tief in rechtsextreme Strömungen Deutschlands hinein behindern und für die Zukunft verhindern wollen

Auf dem ersten Kongress „Verteidiger Europas“ am 29.06.2016 in Linz will der Fotograf Robert Lizars seine „Lichtbildwerke“ geschossen haben, die Veröffentlichung habe er dann der Info-DIREKT VerlagsGmbH gestattet. „Diese wurden sodann in einer Fotogalerie auf der Website des Magazins http://info-direkt.eu/2016/11/08/kongress-verteidiger-europas-fotogalerie/ veröffentlicht.“

Tatsächlich haben wir in zwei Artikeln [vom 15.12.2017 und vom 13.01.2018] einzelne Screenshots aus dieser (hier eben verlinkten) Website des Magazins Info-direkt eingebunden, wobei in allen Screenshots sowohl die Quelle, die Internetadresse im Browser, deutlich lesbar gewesen ist, niemals einzelne Bilder dargestellt worden sind, sondern im Zentrum immer die jeweilige Bildunterschrift zu lesen gewesen ist, die vorher sogar in unserem Text (nebst der Verlinkung auf die Quelle: die o.g Website-Adresse) z i t i e r t worden ist. Bildunterschriften und Bilder, z.T. nur im Anschnitt Teil der Screenshots, haben eine Gesamtaussage dargestellt, wie in obiger Einleitung zur Macht der Bilder” ausgeführt.

Nirgends findet sich in dieser sogenannten Fotogalerie” ein Hinweis auf einen Fotografen, so dass alle Fotos noch bis heute als Eigentum” der Website-Betreiber erscheinen. Der klagende FPÖ-Medienexperte Robert Lizar, u.a. Redakteur, vermutlich sogar Macher der offiziellen FPÖ-Parteizeitung Neue Freie Zeitung” (NFZ), er fungierte u.a. schon für die „Verwaltung“ der Parteizeitung – siehe: http://members.chello.at/fpoe-15/nfz.htm  – weiß natürlich selbst nur zu gut, wie seine Fotos normalerweise in seriösen Zeitungen unter Hinweis auf seinen Namen als Fotografen und mit Copyright-Verweis veröffentlicht werden. Spiegel.online (u.a. in einer Fotostrecke), Zeit”, die Wiener Zeitung”, die Kronen Zeitung”, der „Kurier“, „radiofm4“ (ORF), „Profil“ und andere jeweilige Online-Ausgaben dieser Zeitungen veröffentlichten erst vor wenigen Wochen in ihren Berichten über die von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) schließlich veranlasste Auflösung der Burschenschaft Germania Fotos des Fotografen Robert Lizar und gaben dabei die Quellen an. Beispiele:

http://www.spiegel.de/forum/politik/burschenschaftsball-wien-rechts-tanzt-links-demonstriert-thread-706126-1.html

http://www.spiegel.de/fotostrecke/akademikerball-in-wien-linke-gegen-rechte-fotostrecke-157751.html

http://www.zeit.de/politik/ausland/2018-02/freiheitliche-partei-oesterreichs-regierung-opposition-identitaet

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtpolitik/943570_Ein-Ball-und-ein-Ermittlungsverfahren.html

http://www.krone.at/1627815

https://kurier.at/politik/inland/akademikerball-chef-freue-mich-wenn-heuer-jemand-von-der-regierung-auf-den-ball-kommt/307.415.006

http://fm4.orf.at/stories/2891182/

Weshalb ist dies aber nicht mit den Fotos vom ersten Kongress Verteidiger Europas” geschehen, die als einzige Bildquellen von diesem Kongress ausschließlich auf der Website der Info-DIREKT VerlagsGmbHveröffentlicht worden sind? Halten wir fest: In einer Klage gegen Confessiones reklamiert der FPÖ-Medienpolitiker und -Fotograf sie für sich, zugleich gibt er ausdrücklich zu, ausgerechnet „Info-direkt“ die Rechte auf Veröffentlichung übertragen zu haben.  „Info-direkt“ allerdings scheint, „so zeigen div. Recherchen, zumindest durch rechtsextreme Personen geprägt zu sein“ [wörtlich aus einer aktuellen Anfrage der SPÖ-Nationalrat-Abgeordneten Sabine Schatz vom 26.01.2018 an den Bundesminister für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz, Quellenverweis erneut weiter unten] hat alle Fotos ohne jeden Hinweis auf einen Fotografen und dessen Urheberrechte veröffentlicht, vollkommen abweichend von der Veröffentlichungspraxis a l l e r sonstiger (seriöser) Medien in Österreich wie in Deutschland. 

Seriöse Medienvertreter wurden zum Kongress Verteidiger Europas am 29.06.2016 in Linz auch gar nicht erst zugelassen. Der damalige SPÖ-Bundeskanzler Österreichs Kern hatte schon im Vorfeld dieser Vernetzungsveranstaltung von Rechtspopulisten aus der FPÖ mit Neuen Rechten aus Deutschland und Österreich – Vertreter der vom Verfassungsschutz beobachteten „Identitären Bewegung“ inklusive – seine persönliche Solidarität mit Protesten gegen diesen Kongress öffentlich bekundet. Das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes ließ schon vor Ablauf des Kongresses eine ausführliche Warnung und Ermahnung wegen der detailliert nachgewiesenen Vernetzung mit diversen extrem rechts operierenden Gruppierungen veröffentlichen:

https://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts/archiv/oktober-2016/konferenz-der-verteidiger-europas-referentinnen-und-aussteller

Wörtlich heißt es dort:

»Unter den angekündigten ReferentInnen befindet sich FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl, dessen Teilnahme angesichts der neofaschistischen Schlagseite des Treffens doch einigermaßen überrascht, sind die FPÖ und vor allem ihr Bundespräsidentschaftskandidat Hofer doch gegenwärtig bemüht, sich möglichst staatstragend zu geben.

Solch Rücksichtnahme kennen die übrigen ReferentInnen kaum: Philip Stein, der an der Konferenz in mehreren Funktionen mitwirkt, findet etwa die dauernden Distanzierungen vom Neonazismus falsch. So kritisierte er noch 2014 die Identitären (siehe: Identitäre Bewegung Österreich / IBÖ) von rechts und warf ihnen vor, sich „ausdrücklich von allen Formen des Rassismus, Nationalsozialismus, Chauvinismus, ja sogar vom Nationalismus“ zu distanzieren, womit sie „genau das“ geliefert hätten, „was die ‚kritische Öffentlichkeit‘ von ihnen verlangt“. Mittlerweile dürfte aber auch Stein eingesehen haben, dass diese „Distanzierungen“ vor allem – wie der österreichische Verfassungsschutz es auf den Punkt brachte – „als taktisches Manöver“ zu werten sind. Stein ist Mitglied der Burschenschaft Germania Marburg, die gemeinsam mit österreichischen Burschenschaften zum rechtsextremen Kern der Deutschen Burschenschaft (DB) gezählt wird. Dementsprechend weist sie zahlreiche Überschneidungen zum organisierten Neonazismus auf. Stein ist daneben maßgeblich für die Kampagne Ein Prozent verantwortlich, die sich der Vernetzung und Finanzierung der rechtsextremen Szene in Deutschland und Österreich verschrieben hat. So wurden Ende 2015 € 10.000,- an Spendengeldern den österreichischen Identitären überwiesen. Er schreibt daneben regelmäßig für die Zeitschriften Blaue Narzisse, Sezession und Info-Direkt.« [Quelle: s.o.]

Die komplette N a c h berichterstattung vom Ablauf des Kongresses – Reden, Aussteller, Diskussionsprozesse in der Vernetzung während der Veranstaltungen – verblieb unter vollkommener inhaltlicher Kontrolle der Rechtspopulisten selbst: Neben der schon mehrfach zitierten Internet-Adresse des Magazins Info-direkt“, welchem Kläger Robert Lizar seine Fotos abgetreten haben will, hat das der FPÖ nahe stehende „unzensuriert.tv“ einen Film-Zusammenschnitt mit Reden und Kommentaren (u.a. Götz Kubitscheks und Herbert Kickls) ausgestrahlt, der wiederum auf der Website „unzensuriert.at“  abgerufen werden konnte. [Diesen Film-Zusammenschnitt haben wir als Download sichergestellt und notariell verwahren lassen.] Quelle:

https://unzensuriert.de/category/tags/herbert-kickl

In der Bildgalerie scrollen, bis Sie auf „Aktuell im neuen Unzensiert-TV“ „Verteidiger Europas“ kommen und starten den Videoclip. Zu Beginn kommentiert ein Sprecher die Proteste v o r Kongress-Ablauf in den Worten:

Mainstream-Medien wurde die Akkreditierung übrigens bewusst verweigert. Wer bereits im Vorfeld in seiner Berichterstattung gegen einen Kongress hetzt, angebliche Themeninhalte erfindet und alle Teilnehmer pauschal als ‚rechtsradikal‘ brandmarkt, hat sein Teilnahmerecht verspielt. [Ergänzendes Kamerabild: Die Saaltür wird symbolisch von innen verschlossen.] Der Kongress konnte letztlich friedlich über die Bühne gehen und war ein voller Erfolg, wie auch die zahlreichen hochkarätigen Referenten wie auch die Teilnehmer bestätigten.” [Quelle: s.o., Mitschrift von uns]

Im Vorspann dieses Film-Zusammenschnittes wird die Abberufung des als Vortragenden geplanten Weihbischofs Andreas Laun durch die linke Kirchenführung [bildlich jeweils durch persönliche Einblendung der Würdenträger ergänzt] bis hin zu einer Solidaritätsbekundung von Kanzler Kern mit den Gegendemonstranten” verächtlich gemacht. [Quelle: s.o., Mitschrift von uns]

„Info-DIREKT VerlagsGmbH“ – ein „kleines, undurchsichtiges Blatt aus Oberösterreich mit engen Verbindungen zur FPÖ, zu rechten Gruppierungen und nach Russland“ (Quelle: zeit.de, s.u.) und zumindest durch rechtsextreme Personen geprägt(Quelle: aus einer aktuellen Anfrage der SPÖ-Nationalrat-Abgeordneten Sabine Schatz, s.u.) 

Wer aber steht nun hinter dem Internet-Auftritt Info-direktüber den damaligen Kongress, wer ist diese Info-DIREKT VerlagsGmbH“, welcher der Fotograf und FPÖ-Medienpolitiker Robert Lizar die Rechte an der Veröffentlichung übertragen haben haben will? Bei w e m hätten wir uns freundlicherweise nach Screenshots von der Website erkundigen sollen, bevor wir sie denn zum z i t i e r e n d e n Nachweis unserer Analysen nutzen wollten? Der Name eines Fotografen war und ist ja nicht erwähnt in dieser Fotogalerie über Rechtspopulisten und extreme Rechte. Wir erkennen dort bis heute als Verantwortliche nur die Adresse eines in jeglicher Hinsicht unseriös und politisch am rechten Rand positionierten Betreibers, der unseres Erachtens a u ß e r h a l b jeglichen demokratischen Konsenses steht.
Gibt es in dieser Website überhaupt irgendeinen halbwegs seriösen Bericht? Und bei diesem Betreiber hätten wir „freundlicherweise“ nach dem „Recht auf Nutzung von Screenshots“ anfragen sollen?

Lesen Sie nun, wie Journalisten in der Vergangenheit Kontakt zum wirklichen Betreiber herstellen wollten und daran gescheitert sind, weil sich h i n t e r der Betreiberadresse Netzwerke von Rechtsextremen auftun, und lesen Sie, wie u.a. diese Journalisten „info-direkt“ bislang ausnahmslos eingeschätzt haben.

„Kremltreu in Linz
Ein kleines Blatt aus Oberösterreich pflegt enge Beziehungen zu russischen Medien. Sogar eine verschwörerische „Informationsbombe“ lieferte man Moskau.

Die Europa-Korrespondentin des staatlichen russischen Radiosenders Westi FM kann die Empörung in ihrer Stimme nicht verstecken. Aufgeregt berichtet sie von der „sensationellen Informationsbombe“, die in Österreich von dem kleinen Linzer Magazin Info-Direkt aufgedeckt worden sein soll: Das Blatt belege mit „Verweis auf eigene Geheimdienstquellen, dass die USA in die illegale Migration von Flüchtlingen aus Afrika und dem Nahen Osten nach Europa involviert ist“. Als „Reiseführer“ sollen die USA Flüchtlinge über das Mittelmeer lotsen und so die Destabilisierung Europas vorantreiben. […] 

Der Vorwurf komme direkt aus den Reihen österreichischer Geheimdienste, berichtet Info-Direkt: „Gemäß Informationen eines Mitarbeiters des ›österreichischen Abwehramts‹ sollen Erkenntnisse darüber vorliegen, dass US-Organisationen die Schlepper bezahlen, welche täglich tausende Flüchtlinge nach Europa bringen.“ Dem anonymen Geheimdienstler nach hätten Organisationen aus den USA Finanzierungsmodelle geschaffen und würden erhebliche Anteile der Schlepperkosten tragen.

Was in den russischen Medien nicht erwähnt wird: Hinter dem Scoop steckt eine Quelle, die eigentlich keine ist. Info-Direkt, das „Magazin für eine freie Welt“, ist ein kleines, undurchsichtiges Blatt aus Oberösterreich mit engen Verbindungen zur FPÖ, zu rechten Gruppierungen und nach Russland.[Quelle: zeit.de, s.u.]

http://www.zeit.de/2016/03/info-direkt-magazin-russland

Aus einer aktuellen Anfrage einer SPÖ-Abgeordneten im Parlament:

»Anfrage
der Abgeordneten Sabine Schatz, Kolleginnen und Kollegen
an den Bundesminister für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz
betreffend Redaktion des Magazins „Info-Direkt“« vom 26.01.2018:

»Begründung

Am 22. November 2017 lud die FPÖ das Magazin „Info-Direkt“ ins Linzer Rathaus. Es handelt sich um ein 2015 gegründetes Magazin, das bei der Österreichischen Landsmannschaft in Linz angesiedelt ist. AutorInnen, MitarbeiterInnen und Umfeld von „Info-Direkt” scheinen, so zeigen div. Recherchen zumindest durch rechtsextreme Personen geprägt zu sein. […] « Die parlamentarische Anfrage aus der SPÖ-Fraktion enthält viele detaillierte Fragen zu Strafanzeigen gegen verschiedene Personen aus dem direkten Umfeld des Magazins «, siehe u.g. Quelle, und kommt dabei zu folgender Einschätzung: 

»Das rechtsextreme bzw. gewaltbereite Umfeld von Info-Direkt wird aus den angeführten Beispielen mehr als deutlich.«

https://offenesparlament.at/gesetze/XXVI/J_00167/

Diese Anfrage enthält zudem einige Verweise auf Recherchen der Zeitung „Vice”, die uns z.T.  bereits bekannt waren vor Nutzung von Screenshots aus der von „Info-Direkt” betriebenen Website über den Kongress Verteidiger EuropasDen Versuch einer persönlichen Kontaktaufnahme mit dem Verlag „Info-Direkt” hat ein Vice-Redakteur am 26.08.2017 so geschildert: 

»Wer betreibt das rechte Russland-Fanzine „Info-DIREKT“ aus Linz?
Verdammt viele Spuren enden bei irgendwelchen FPÖ-Politikern und Neonazi-Kadern.

[…] Doch anstatt einer Redaktion findet sich in dem Gebäude vor mir nur ein Postamt und ein Paketshop. Die Dame am Schalter des Postamtes scheint die Frage nach einer Zeitungsredaktion nicht zum ersten Mal zu hören: „Ah, du meinst sicher die Info-DIREKT, oder? Die haben ein Postfach bei uns. Wenn du mit denen in Kontakt treten willst, schreibst du ihnen am besten an die Postfachadresse. Mehr kann ich dir leider auch nicht sagen.“

Mir fällt der Leitspruch des Magazins wieder ein: „Nicht immer ist das, was wir auf den ersten Blick sehen, die ganze Wahrheit.“ Wahre Worte in Bezug auf das eigene Magazin, wenn man sich damit in einem Briefkasten versteckt. […] 

Info-DIREKT beschreibt sich selbst als „die neue freie und unabhängige Stimme in der heimischen Medienlandschaft“. Neben einem Printmagazin, das alle zwei Monate erscheint, wird auch ein kostenloser Onlineauftritt angeboten. Über Auflage- und Leserzahlen ist relativ wenig bekannt. Die erste Ausgabe, die im April 2015 präsentiert wurde, soll 5000 Mal gedruckt worden sein. Die Facebook-Seite hat immerhin 12.186 Likes—darunter zahlreiche FPÖ-Politiker, bekannte Neonazis und Aktivisten der Identitären. […] 

Aber wer sind die Herausgeber von Info-DIREKT? Als offizieller Herausgeber fungiert der „Verein für Meinungsfreiheit und unabhängige Publizistik“, der jedoch seinen Sitz nicht in der Dieselstraße hat, sondern in der nahegelegenen Ellbognerstraße.

Allerdings haben sich ein Friseurladen und einer Firma für Medizintechnik im Ellbognerhof eingemietet. Die Miete überweisen sie einem gewissen Karl Winkler.

Karl Winkler betreibt gemeinsam mit seiner Frau einen Ab-Hof-Verkauf. Erwerben kann man bei ihm Nudeln, Mehl, Apfelsaft und Obstler. Außerdem ist Karl Winkler Jagdleiter in Kleinmünchen und Funktionär der österreichischen Landsmannschaft. „Die österreichische Landsmannschaft ist eine rechtsextreme Organisation, die vor allem im publizistischen Bereich beträchtliche Aktivitäten setzt“, erklärt Bernhard Weidinger vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) gegenüber VICE. „Aufgrund ihrer ideologisch-kulturellen Tätigkeit erfüllt sie eine wichtige integrative Funktion für das deutschnationale und rechtsextreme Lager. Besonders enge personelle und organisatorische Kontakte bestehen zur FPÖ. […] 

Schon während der Präsentation der zweiten Ausgabe waren außerdem einige Personen aus dem Umfeld des Rechtsextremisten Ludwig Reinthaler anwesend. Darunter auch ehemalige Mitglieder des Bunds freier Jugend, einer nicht mehr existenten neonazistischen Jugendorganisation.

Besonderes Engagement für Info-DIREKT zeigt vor allem Stefan Magnet. Der Werbeunternehmer ist eine Figur der heimischen Rechten mit guten Kontakten zur FPÖ. Obwohl Stefan Magnet konsequent jede Verbindung zu Info-DIREKT abstreitet, dürfte er einer der Hauptakteure des Magazins sein. So war es Magnet, der im Vorfeld des „Russischen Balls in der Wiener Hofburg“ die fünfte Ausgabe der Zeitschrift präsentierte.« [Quelle: vice.com, s.u.]

https://www.vice.com/de_at/article/mvwbd3/wer-betreibt-das-rechte-russland-fanzine-info-direkt-aus-linz

Veröffentlichungen des Online-Magazin „info-direkt.eu“ – die Bedienung rassistischer und antisemitischer politischer Einstellungen steht im Zentrum:
Hass gegen Rothschilds, angeblichen Hochfinanz-Kapital-Einfluss auf Merkels Flüchtlingspolitik, Sympathien für extreme russische Nationalisten und die Verächtlichmachung des FPÖ-Koalitionspartners Bundeskanzler Sebastian Kurz

Nachfolgend geben wir einen kurzen Überblick über rechtsextremes Gedankengut aus dem Online-Magazin „info-direkt.eu”. Wesentliche Aussagen können hier nur kurz zitiert werden.

Infamste Behauptung: Das internationale [jüdische] Finanzkapital sei Schuld am Untergang Europas [früher hieß es in anderen „stürmischen” Quellen: des deutschen Volkes]:

»Bei netzwerkartigen Konzern-Strukturen kassieren immer die am Ende der Nahrungskette stehenden Eigentümer. Es gibt also eine Asyl-Industrie – und die gehört, zumindest im Bereich der Asyl-Betreuungseinrichtungen in Österreich und der Schweiz, der ältesten (und von vielen als mächtigste bezeichneten) Bankiersfamilie: Den Rothschilds.« [Quelle: s.u.]

http://info-direkt.eu/2015/08/13/rothschild-und-die-asyl-industrie/

Angebliche Steuergeld-Verschwendung für Asyl-Beratung des Unternehmens McKinsey & Company:

http://info-direkt.eu/2016/11/16/mckinsey-konzern-millionen-steuergeld-fuer-asyl-beratung/

in diesem Zusammenhang zu Angela Merkel:

»Schattenbank agiert auch in Österreich und Deutschland
BlackRock: Verschwörungstheorie im Mainstream angekommen?«
Auch dieser Artikel endet wieder mit einem unerträglichen (!) Schuldzuweis auf das [jüdische Bankhaus] „Rothschilds”:
»Der Wirtschaftspublizist Dr. Wolfgang Freisleben bezeichnet die Barclays Inc. als „Rothschild-Schlachtschiff“.« «

http://info-direkt.eu/2017/02/13/blackrock-verschwoerungstheorie-in-mainstream-angekommen/

»Letzte Hoffnung der Globalisierer
Finanziert die Schattenbank BlackRock Merkels Flüchtlingspolitik? […]

BlackRock gilt als der einflussreichste Konzern weltweit – diese Information ist nicht länger „Verschwörungstheorie“, wie aktuelle Meldungen belegen. Ob und in welcher Form BlackRock auch Merkel unterstützt, bleibt hingegen Spekulation. Eine Unterstützung wurde allerdings offen angekündigt:
BlackRock-Gründer signalisiert Wahl-Hilfe für Merkel« [Quelle: s.u.]

http://info-direkt.eu/2017/02/14/finanziert-die-schattenbank-blackrock-merkels-fluechtlingspolitik/

„Freiheitliche” Anmerkungen zum Bundeskanzler Sebastian Kurz, heute Koalitionspartner der FPÖ:

http://info-direkt.eu/2017/08/04/ktm-grossindustrieller-spendet-fuer-sebastian-kurz/

»Atlantikbrücke-Medium Welt kürt Kurz zum Retter Europas
Verdächtiger Lobgesang auf Ankündigungsminister Sebastian Kurz

Die Lobeshymne der „Welt“ riecht nach Atlantik-Brücke wie kein anderer Artikel an diesem Tag. Die Atlantik-Brücke ist ein Zusammenschluss von Journalisten, Bankiers, Politikern und anderer Mitglieder einer selbsternannten Elite, die für „offene Märkte“ und „offene Gesellschaften“ eintreten. Distanziert betrachtet könnte man auch sagen, dass diese Personen in Europa völlig unreflektierte Lobbypolitik im Dienste amerikanischer Wirtschafts- und Militärinteressen betreiben.

Die Zielsetzung „offener Gesellschaften“ ist das, was wir durch die sogenannte „Flüchtlingskrise“ erleben: Die Masseneinwanderung kultur- und bildungsfremder Menschen, welche den Standort Europa nachhaltig schwächt wenn nicht gar aus wirtschaftlicher Sicht tödlich zu verwunden trachtet. Von einem militärisch und wirtschaftlich schwachen Europa profitieren vor allem die USA. […] 

Der mediale Jubel um Kurz ist umso unerklärlicher, wenn man bedenkt, für welche Werte Kurz in Sachen Einwanderung angeblich steht. Alle anderen europäischen Politiker, welche für geschlossene Grenzen, klare Regeln für die Immigration, Auffanglager an den Außengrenzen Europas und Rückführung von Straftätern eintreten, werden von den Medien als Rechtspopulisten verteufelt. […] 

 Kurz wird erst dann Glaubwürdigkeit erlangen – und das muss jedem gelernten Österreicher klar sein – sobald die Medien über ihn herfallen. Lobeshymnen hingegen sollten jeden kritischen Bürger zur erhöhten Wachsamkeit mahnen.« [Quelle: s.u.]

http://info-direkt.eu/2017/05/22/verdaechtiger-lobgesang-auf-ankuendigungsminister-kurz/

Verunglimpfung der kritischen Berihterstattung des SPIEGEL, der ZEIT und anderer deutschsprachiger Medien wegen derer kritischen Berichterstattung über antisemitisches Liedgut in Burschenschaften:

»Wer dieser Tage eine Mainstream-Zeitung aufschlägt, wird mit der einseitigen Sicht der Gutmenschen auf waffenstudentische Bünde förmlich erschlagen. Bekanntlich nahm dies seinen Ausgang, als eine Medienkampagne just in der Woche vor der niederösterreichischen Landtagswahl den dortigen FP-Spitzenkandidaten Udo Landbauer in Verruf brachte.«

http://info-direkt.eu/2018/02/05/die-mediale-hetzjagd-auf-burschenschafter-ist-eroeffnet/

Unverhohlen offene Sympathien für die „Identitäre Bewegung“: 

http://info-direkt.eu/2016/10/20/regierung-kritisiert-bankkonto-gekuendigt/

Wer ist der gegen „Confessiones” klagende Robert Lizar? Welche Rolle spielt er innerhalb des Kommunikationszentrums der FPÖ? 

Vor dem Handelsgericht Wien lässt Robert Lizar als Fotograf klagen, als der er unbestreitbar auch tätig ist, wie die oben zitierten Presseveröffentlichungen über Burschenschaften in Österreich zeigen, allerdings hat Robert Lizar diese Bilder auch stets unter Nennung seines Namens veröffentlichen lassen.

Fassen wir zusammen:

Nachdem am 26.01.2018 die sozialdemokratische Abgeordnete im Nationalrat Österreichs Sabine Schatz eine öffentliche parlamentarische Anfrage an den Justizminister der Republik gerichtet hat,

ließ Robert Lizar mit Datum vom 01.02.2018 über die Wiener Anwaltsvertretung „Gheneff – Rami – Sommer Rechtsanwälte OG“ eine „Urheber“-Klage einreichen lassen, in welcher er behauptet, die Veröffentlichung seiner Fotos der „Info-Direkt VerlagsGmbH“ für die „Fotogalerie“ auf der Internetseite http://info-direkt.eu/2016/11/08/kongress-verteidiger-europas-fotogalerie/ gestattet zu haben.

Die beiden Artikel aus unserer Online-Zeitschrift „Confessiones“ sind zum „Beweis“ der Klage beigefügt, die Ausdrucke stammen vom 29.01.2018; mithin sind sie drei Tage n a c h der parlamentarischen Anfrage erstellt worden.

Handelt es sich in der unmittelbaren Abfolge dieser Ereignisse um bloßen Zufall?

Politisch hat sich Robert Lizar durch seine Klage ganz persönlich hinter die äußerst dubiose „Info-Direkt VerlagsGmbH“ gestellt, eine Verlagsgesellschaft, deren „info-direkt” die in der Vergangenheit als „kleines, undurchsichtiges Blatt aus Oberösterreich mit engen Verbindungen zur FPÖ, zu rechten Gruppierungen und nach Russland“ (Quelle: zeit.de, s.o.) und als zumindest durch rechtsextreme Personen geprägt“ eingeschätzt. »Das rechtsextreme bzw. gewaltbereite Umfeld von Info-Direkt wird aus den angeführten Beispielen mehr als deutlich.« (Quelle: parlamentarische Anfrage der SPÖ-Abgeordneten Sabine Schatz). Bernhard Weidinger vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) gegenüber VICE: Aufgrund ihrer ideologisch-kulturellen Tätigkeit erfüllt sie eine wichtige integrative Funktion für das deutschnationale und rechtsextreme Lager. Besonders enge personelle und organisatorische Kontakte bestehen zur FPÖ.(Quelle: s.o.)  

Den Streitwert des Verfahrens vor dem Handelsgericht Wien hat Robert Lizar durch höchst zweifelhafte Begründungen seiner Forderungen so festsetzen können, dass dieser mit 34 Tsd. €uro festgesetzt worden ist. Wer nun ist dieser Robert Lizar, der durch seine Klage ganz offensichtlich der politisch in arge Bedrängnis geratenen „Info-Direkt VerlagsGmbH“ direkt nach der parlamentarischen Anfrage an den Justizminister der Republik zur Seite gesprungen ist?

Im Impressum der offiziellen Parteizeitung der FPÖ, „Neue Freie Zeitung“ (NFZ), wurde Robert Lizar als Ansprechpartner für die Verwaltung dieser Zeitung Stand (Stand vom 23.08.2007) genannt:  http://members.chello.at/fpoe-15/nfz.htm

Andere Quellen bezeichnen ihn auch als Redakteur für die offizielle Parteizeitung oder gar als eigentlichen „Macher”.  Als Redakteur hat er z.B. diesen Artikel für die „Neue Freie Zeitung“ verfasst:
https://s41efeaef6f5abfda.jimcontent.com/download/version/1449221667/module/5659772816/name/nfz3612_nfz1709.qxd.pdf

Im Dezember 2013 berichtete u.a. kurier.at über einen besorgniserregenden Schlaganfall der Flüchtlingsbetreuerin Ute Bock:

»Die Caritas Wien hat dem Verein bereits Unterstützung zugesagt. Landau begrüßt auch Unterstützungszusagen des Fonds Soziales Wien. Landau: „Es ist schön zu sehen, dass auch die Stadt Wien dahintersteht.“

In der allgemeinen Besorgnis und Betroffenheit sorgt eine geschmacklose Entgleisung aus den Reihen der FPÖ für Verständnislosigkeit. Das soziale Engagement von Ute Bock ist schon seit Jahren Ziel von heftigen Attacken der Freiheitlichen. Und jetzt verlautbart ein gewisser Robert Lizar, hauptberuflich Redakteur der FPÖ-Parteizeitung NFZ, auf Facebook: „Mein Mitleid hält sich in Grenzen.“ Andere Forumsbenützer äußerten sich ähnlich pietätlos, wie etwa mit „Mal a gute Nachricht“ oder „…für die alte Bock ist’s ohnehin Zeit zu gehen“.« (Quelle: kurier.at, s.u.)

https://kurier.at/chronik/wien/nach-schlaganfall-solidaritaet-und-haeme-fuer-fluechtlingshelferin-ute-bock/42.176.964

http://www.vienna.at/ute-bock-nach-schlaganfall-im-spital-haeme-reaktionen-von-fpoe-und-co/3808871

Ähnlich schockiert über Robert Lizars Reaktion zeigte sich seinerzeit auch vienna.at:
»Flüchtlingshelferin Ute Bock befindet sich nach einem Schlaganfall derzeit im Wiener Franz Josefs-Spital. Am Sonntag wurden im Internet zahlreiche Reaktionen dazu laut. Diese waren einerseits von enormer Wertschätzung für die Arbeit Bocks geprägt, andererseits hagelte es teils pietätlose Häme, etwa von einem FPÖ-Mitarbeiter.  
So hatte etwa Robert Lizar, seines Zeichens Herausgeber der FPÖ-Zeitung “Neue Freie Zeitung”, auf seinem Facebook-Profil einen Link zum Bericht der Zeitung “Österreich” über den Schlaganfall von Ute Bock gepostet und dazu kommentiert:  “mein mitleid hält sich in grenzen”.

Die Facebook-Gruppe “Gegen die FPÖ in der Regierung” griff dieses Statement auf und kommentierte: “Wie schäbig muss jemand sein um angesichts dieses Schicksals einen solchen Satz von sich zu geben?”« (Quelle: s.u.)

 

http://www.vienna.at/ute-bock-nach-schlaganfall-im-spital-haeme-reaktionen-von-fpoe-und-co/3808871

oe24.at kommentierte Robert Lizars zynische Kommentierung so:

»In der Nacht auf Freitag erlitt die bekannte Flüchtlingshelferin Ute Bock einen Schlaganfall und musste in die Neurologie des Kaiser Franz Josef Spitals eingeliefert werden. Die 71-Jährige sei nach dem Schlaganfall „bedingt ansprechbar“ und in einem stabilen Zustand.

Während Bürger im ganzen Land Bock eine rasche Genesung wünschen, wird aus anderer Richtung scharf geschossen. Robert Lizar (FPÖ), Redakteur der „Neue Freie Zeitung“, zeigt auf Facebook unverblümt seine Verachtung. Die Nachrichtenmeldung über den Schlaganfall kommentierte er zynisch: „Mein Mitleid hält sich in Grenzen“. Aber auch Peter Doppler, FP-Gemeinderat in Baden, und Stefan Bartoschek, Funktionär der FP-NÖ, schlugen mit ihren Bemerkungen über die Stränge.

„War der letzte Spendenscheck zu niedrig?“, witzelte Doppler während Bartoschek Lizar gegen Kritiker mit den Worten: „Warum sollte man für jeden Menschen Mitleid empfinden?“ verteidigte.

Im Internet schlagen jetzt die Wellen hoch: Auf zahlreichen Seiten wurden die FP-Ausrutscher schon diskutiert und heftig kritisiert. Gleichzeitig bekundete die Webgemeinde mehrheitlich Solidarität für Ute Bock.« (Quelle: s.u.)

http://www.oe24.at/oesterreich/politik/FPOe-verhoehnt-Ute-Bock-nach-Schlaganfall/125616340

2010 konnte ein Blogger aus Österreich den Namen Robert Lizar unter den Facebook-Freunden Daniel Nordhorns identifizieren (Quelle s.u.). Daniel Nordhorn war noch 2013 Kreisvorsitzender des NPD-Verbandes Segeberg-Neumünster (Quelle: s.u.).

»Und dann kam die Erinnerung, den Namen Robert Lizar nicht nur schon gehört zu haben, sondern selbst schon einmal erwähnt zu haben, in Zusammenhang mit Daniel Nordhorn und seinen vielen vielen Freunden aus der freiheitlichen Gemein-Schaft …  Tatsächlich steht u.v.a.m. in

Soziale Netze von FPÖ und NPD und und und

auch der Name von Robert Lizar, Kammerrat in der AK Wien, angeführt als einer der vielen vielen Freunde aus der freiheitlichen Gemein-Schaft von Daniel Nordhorn am 9. September 2010.« [Quelle: s.u.]

https://pronoever.com/tag/robert-lizar/

https://www.wen-waehlen.de/btw13/kandidaten/25408-daniel-nordhorn.html

In diesem rechtsextremen Sumpf hätten wir vor zitierender Nutzung von Screenshots nach einer „Rücksprache mit dem Kläger”, „dessen Einwilligung und Nennung als Urheber” – Zitate aus der Klageschrift Robert Lizars vor dem Handelsgericht Wien – suchen sollen, obwohl in der Website und der Fotogalerie des Betreibers info-direkt bis heute keinerlei Hinweis auf irgendeinen Fotografen zu finden sind?!
Wer sind wir in einer demokratisch verfassten Bundesrepublik Deutschland, dass wir uns aus dieser Vernetzung bis in extrem rechtsradikale Kreise Deutschlands und Österreichs von Rechtspopulisten aus Österreich so verhöhnen lassen sollten?!!

BUCHEMPFEHLUNGEN ZUR IDENTITÄREN BEWEGUNG:

https://www.unrast-verlag.de/neuerscheinungen/die-identitaeren2016-04-26-23-26-10-558-615-detail

https://www.apabiz.de/2018/judith-goetz-joseph-maria-sedlacek-alexander-winkler-hg-untergangster-des-abendlandes-ideologie-und-rezeption-der-rechtsextremen-identitaeren/

 

 

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: